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G+J-Wirtschaftsmedien dauerhaft in roten Zahlen

Gruner + Jahr hat bei der Zentralisierung seiner Wirtschaftsmedien einen schweren Weg vor sich. Aus einem internen Papier, dass dem Branchendienst "W&V" vorliegt, geht hervor, dass man bei der Verlagsgruppe davon ausgeht, über Jahre hinweg kein positives Ergebnis mehr zu erzielen. Der Umbau soll insgesamt 15 Millionen Euro kosten. Nach MEEDIA-Informationen war das Papier, das vom November 2008 datiert, Grundlage der Aufsichtsratsentscheidung zur Restrukturierung der gesamten Gruppe.

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„Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer drohenden Rezession in 2009 ist davon auszugehen, dass die Verlagsgruppe G+J-Wirtschaftsmedien in den kommenden Jahren kein positives Ergebnis erzielen wird“, heißt es wörtlich in dem Papier des Verlags. Der Verlag ist dabei, seine Wirtschaftstitel „Financial Times Deutschland“, „Capital“, „Impulse“ sowie „Börse Online“ in einer Zentralredaktion in Hamburg zusammenzufassen.

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