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„Jüdische Zeitung“ wird eingestellt

Deutschlands einzige unabhängige jüdische Zeitung steht wegen der Finanzkrise vor dem Aus und wird eingestellt. Sollte sich kein privater Investor finden, der das Blatt unterstützt, werde die "Jüdische Zeitung" pausieren, bis der Verlag sie wieder eigenständig finanzieren kann. „Die Weltfinanzkrise macht auch um uns keinen Bogen“, erklärt Verleger Nicholas Werner.

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Der einmal pro Monat erscheinende Titel wird von der Berliner Werner Media Group herausgegeben und erscheint mit einer Auflage von 41.000 Exemplaren. Der Titel konkurriert mit der „Jüdischen Allgemeinen Zeitung“, die vom Zentralrat der Juden in Deutschland herausgegeben wird. Die Berliner Werner Media Group gibt außerdem die russischsprachigen Zeitungen „Europa-Express“, „Berlinskaya Gazeta“ und das Lifestyle-Magazin „Vsja Evropa“ heraus.

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