Presserat rügt „Bild“

Die "Bild"-Zeitung kassiert eine Rüge des Presserats wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Grund dafür ist eine Berichterstattung vom vergangenen Oktober über einen Verkehrsunfall, bei dem drei Menschen ums Leben kamen. "Bild" hatte Fotos der Toten veröffentlicht und Vornamen sowie abgekürzte Nachnamen der Opfer preisgegeben.

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Der Presserat schrieb dazu: „Durch die Veröffentlichung der Bilder und die Namensangaben wurden die Betreffenden eindeutig identifizierbar. Dies verletzt das Persönlichkeitsrecht nach Richtlinie 8.1, Abs. 1.“ Zudem rügte der Presserat eine Bildunterschrift als „unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid“ gemäß Ziffer 11 Pressekodex. In der „Bild“-Fotounterzeile hieß es, eines der Opfer sei „zerquetscht“ worden.

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