VDZ findet Grosso-Appell „unangemessen“

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und die Zeitschriftenverlage haben in einer Erklärung den Appell des Presse-Grosso vom Dienstag kritisiert. Dieser erwecke den Eindruck, dass einzelne Verlagshäuser mit ihrer Verhandlungsposition bei den aktuellen Gesprächen über die Handelsspannen das Grosso-System gefährdeten.

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Wörtlich heißt es: „Für den VDZ und die Verlage ist die Verknüpfung der Handelsspannen-Thematik mit dem Vorwurf der Systemgefährdung völlig unangemessen.“ Der Verband argumentiert weiter: „Pressevielfalt wird in erster Linie durch die Verlage gewährleistet. Diese – und nicht der Pressegrossist – tragen das wirtschaftliche Risiko für den verkäuferischen Erfolg ihrer Presseerzeugnisse beim Leser.“  Zwar stünden die Zeitschriftenverlage „geschlossen hinter dem Grosso-System“, dies bedeute jedoch nicht, dass die „wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ignoriert werden und die bisherigen Strukturen und Vertriebskosten unverändert beibehalten werden können.“

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