SPD, Opposition: Parteien raus aus Rundfunkräten

Im Streit um die Vertragsverlängerung des ZDF-Chefredakteurs gibt es eine neue Entwicklung: SPD und Opposition schlagen vor, dass sich die Parteien aus der Rundfunkaufsicht zurückziehen. Der FDP-Medienpolitiker Hans-Joachim Otto urteilt: "Wir haben ein Staatskanzlei-Rundfunkwesen".

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Die Langesregierungen sollten sich aus den Aufsichtsgremien zurückziehen, meinte der Fraktionschef der Grünen, Fritz Kuhn. Auch der Vorsitzende der Linkspartei, Lothar Bisky, sprach sich unter Bedingungen für den Rückzug seiner Partei aus den Rundfunkräten aus.

Die Union erneuerte unterdessen ihre Kritik an Brender. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch machte den ZDF-Chefredakteur für den Rückgang der Zuschauerzahlen mitverantwortlich.

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