Sven Schrader verlässt Condé Nast

Nach dem Abgang von Deutschland-Chef Bernd Runge und dem Aus für die deutsche Ausgabe der „Vanity Fair“ kommt schon wieder eine Meldung aus dem Hause Condé Nast. Sven Schrader, Publisher für die Zeitschriften „GQ“ und den „Architectural Digest“, verlässt den Verlag. Er will „neue berufliche Herausforderungen“ annehmen. Schrader hat in seiner Zeit bei Condé Nast auch die Markteinführung der „Vanity Fair“ in Deutschland mit begleitet.

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Schraders aktuellen Aufgaben im Verlag als Publisher von „GQ“ und „AD“ übernimmt Wolfgang Winter, der bisher für die „Vanity Fair“ als Publisher verantwortlich zeichnete. Winter, der bereits seit acht Jahren in Diensten von Condé Nast steht, wird hierfür zum Senior Publisher befördert. Schrader stieß 2006 von Burda zu Condé Nast. Bei Burda war er als Verlagsleiter von „Bunte“, „InStyle“ und „Amica“ tätig. Wo es ihn nun hinzieht, ist noch unklar.

Condé Nast macht gerade unruhige Zeiten durch. Erst verabschiedete sich Deutschland-Chef Bernd Runge Ende vergangenen Jahres Hals über Kopf, dann wurde bekanntgegeben, dass „Vanity Fair“-Chefredakteur Nikolaus Albrecht gehen möchte, dann wurde die deutsche „Vanity Fair“ trotz Bestandsgarantien eingestellt. Die Frauenzeitschrift „Glamour“ wurde zudem von 14-täglicher auf monatliche Erscheinungsweise zurückgefahren und ein Nachfolger für Runge als Deutschland-Chef ist noch nicht in Sicht.

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