Genial: Spamschutz als Werbefläche

Die Idee ist so einfach wie genial: CaptchaAd verbindet Spamschutz mit Werbung und ermöglichst so Bloggern, Webseitenbetreibern und Verlagsmanagern eine kleine Extraeinnahme. Bei den typischen Spamschutz- Vorrichtungen müssen bislang Buchstabenfolgen oder kleine Matheaufgaben gelöst und eingetragen werden. Das Kölner Start-up ersetzt diese Abfrage nun durch Werbung und passende Detailfragen. Mehr Aufmerksamkeit kann ein Produkt kaum erreichen.

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Die Idee zu CaptchaAd kam den drei Gründern Jan Philipp Hinrichs, Alexander Kraft und Michael Keferstein als sie eine Finanzierungsmöglichkeit für ein ganz anderes Web-Projekt suchten. „Genervt von den zum Teil unlösbaren auf anderen Webseiten, und nach einer möglichst effizienten Werbeform suchend, kam die Idee, beides miteinander zu verbinden“, heißt es auf der CaptchaAd-Seite. „Die Kombination aus Frage und Antwort, welche die Basis für die auf dem Turing Test von 1950 basierenden CAPTCHAs ist, eignete sich ebenfalls hervorragend, um die Wahrnehmung der vorgeschalteten Werbung zu steuern. Die Idee zu CaptchaAd war geboren.“

Zur Installation müssen die Webmaster einfach nur einen PlugIn auf ihrer Seite einbauen. Von diesem Moment an wird den Nutzern bei jeder Spamschutz-Abfrage ein Produktbild inklusive passender Frage gezeigt und gestellt. Die Frage bezieht immer auf ein bestimmtes Attribut des angezeigten Artikels, wie den Namen, den Preis oder den Hersteller. „Sobald die richtige Antwort eingegeben ist, schaltet das CaptchaAd automatisch auf grün.“ Jetzt kann der User entscheiden, ob mit seiner Eingabe weitermachen will oder noch mehr Produkt-Details erfahren will. In diesem Fall winkt den Webseitenbetreiber ein Affiliate-Zusatzeinnahme.

Hinrichs, Kraft und Keferstein hatten ihr Unternehmen bereits im Februar 2008 gegründet. Aber erst jetzt haben die drei ihr Produkt zur Marktreife gebracht und als Patent angemeldet. Nach eigener Aussage ist es das weltweit erste seiner Art.

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