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Channel 4-Chef wehrt sich gegen Fusion

Luke Johnson, Chef des britischen Senders Channel 4, würde den öffentlich-rechtlichen Sender lieber vollständig privatisiert sehen als fusioniert. Channel 4 wird derzeit von Seiten der Politik und der Konkurrenz zu einer Fusion mit den Sendern ITV oder Five gedrängt.

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Eine Verbindung von Channel 4 und einem der beiden Sender sei undenkbar, so Johnsons. Nicht nur wegen kartellrechtlicher Probleme, sondern auch wegen eines  Konflikts der unterschiedlichen Unternehmenskulturen und finanzieller Engpässe, die gerade ITV zu einem unsicheren Partner machen.

Johnson favorisiert stattdessen eine Fusion oder Kooperation mit BBC Worldwide. Sollte dieser Deal nicht zustande kommen, wäre für Johnson die Privatisierung des Senders der nächst logische Schritt. Die, wäre sinnvoller als jeder „verquaste Handel“, so Johnson. Die Chancen dafür bei der Politik sehen allerdings nicht gut aus, derzeit hätte niemand Appetit darauf, Channel 4 zu privatisieren.

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