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iPhone-Applikation: Stern.de macht mobil

Gelungener Eintritt ins iPhone-Zeitalter: Als erstes großes Nachrichtenportal hat stern.de heute seine Applikation für Apples Alleskönner veröffentlicht. Der mobile Ableger des Hamburger Wochenmagazins kommt gefällig als Mischung der beiden Hauptelemente von stern.de daher – journalistischen Inhalten und opulenten Grafiken. Nutzer würdigen den Launch: Innerhalb eines halben Tages ist der stern.de-Download im iTunes Stores auf den ersten Platz der Nachrichten-Applikationen geschossen.

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Es wurde auch Zeit: Am 11. Juli vergangenen Jahres ging das iPhone 3G an den Start. Es sollte eine Erfolgsgeschichte werden, die ihresgleichen suchte: Fast 7 Millionen Geräte verkaufte Apple mit seiner zweiten Version des mobilen Alleskönners – in nur einem Quartal.   

Maßgeblichen Anteil an dieser Absatz-Explosion, die nach dem eher verhaltenen Start der Erstversion nicht zu erwarten war, hatte die Öffnung von Mac OS die für Programme von Drittanbietern – kurz: Applikationen. Apples App-Stores erlebten einen rasanten Boom: Schnell wurde es für iPhone-Besitzer zum beliebten Gesellschaftsspiel, sich die neusten Applikationen vorzuführen.

Das lange Warten auf eine iPhone-Applikation eines deutschen Nachrichtenportals

Auch international renommierte Nachrichtenangebote launchten vom Start weg vorbildliche iPhone-Angebote – wie etwa die New York Times oder Bloomberg. Überraschend viel Zeit ließen sich dagegen die deutschschen Dot.com-Anbieter. Nur nationale Web 2.0-Player wie Xing oder Qype veröffentlichten iPhone-Applikationen  – und das auch erst ein halbes Jahr nach der Einführung des iPhones 3G.

Von den  großen deutschsprachigen Nachrichtenangeboten war indes fast nichts zu sehen. Die Schweizer Zeitungen „Blick“ und „20 Minuten“ waren bereits seit letztem Jahr präsent – ansonsten: Fehlanzeige.

Knapp 8 Monate nach dem Start des iPhones 3G: Stern.de-App debütiert  

Bis jetzt: Das Hamburger Wochenmagazin Stern.de hat heute – noch vor Marktführer „Spiegel Online“ – mit seiner iPhone-Applikation vorgemacht, was mit redaktionellen Inhalten auf Apples mobilem Alleskönner möglich ist. 

„Als erstes deutsches Nachrichtenmagazin im Netz haben wir mit der iPhone-Applikation einen wichtigen Baustein, mit dem wir die Stärken der Marke stern im mobilen Bereich konsequent ausbauen und die Menschen auch unterwegs sicher durch den Newsstrom führen“, freut sich Stern.de-Chefredakteur Frank Thomsen über den Launch.

Stern.de-App: Weiterentwicklung des mobilen Internetangebots

Zu Recht: Denn die iPhone-Applikation von Stern.de ist tatsächlich eine Weiterentwicklung des mobilen Internetangebots. Natürlich: Man kann stern.de über iPhone, G1 oder Blackberry längst problemlos erreichen – über das echte Internet aus der Westentasche. Doch die iPhone-Applikation kommt wesentlich dynamischer daher: Sie ist schlanker, stabiler – und schlicht  mehr den Bedürfnissen des mobilen Browsens angepasst.

So können User etwa ihre Lieblingsressorts – Politik, Wirtschaft, Digital, Panorama, Sport oder andere – mit direktem Zugriffsbutton der Menüübersichtsseite anlegen. Alle Inhalte können auch per „Download to go“ gespeichert und später abgerufen werden – etwa wenn, wie oft im Ausland der Fall, nur über kurze Zeit ein WLAN-Zugang zur Verfügung steht.

Star der Stern.de-App: Die blätterbaren Fotostrecken

Sinn macht dieses Feature vor allem beim heimlichen Star der Applikation: Dem opulenten Bilder-Bereich, in dem Stern.de seine aus dem Heft und der Webseite bekannten Bildstrecken auf das iPhone transportiert.   

Hier kommt der ganze Charme des iPhones ins Spiel: Die von der Hamburger Agentur Celluar in etwa sechs Wochen entwickelte Applikation setzte die Möglichkeiten von Apples Multimediahandy konsequent um – die Bilderstrecken sind per „Slide“-Technik blätterbar und  passen sich in der Horizontalen ganz dem Display des iPhones an.

Einziger Nachteil: Das Laden der Bilder dauert einen Moment und frisst entsprechend viel Akkuleistung – doch das ist ein generelles iPhone-Problem, auf dessen Abhilfe Apple-User im nächsten Sommer hoffen, wenn die nächste Version des iPhones ansteht.  

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