„Bunte“-Spitze gegen „Vanity Fair“

Nun ist die deutsche „Vanity Fair“ Geschichte. Beim People-Platzhirschen „Bunte“ konnte man es sich nicht verkneifen, in der neuen Ausgabe eine kleine Spitze gegen den Ex-Mittbewerber zu platzieren. Im Text zur Oscar-Verleihung wird in „Bunte“ die „Vanity Fair“-Party überschwänglich gelobt: „Die „Vanity Fair“-Party ist wie ein Gipfeltreffen von Film-, Mode- und Musikwelt“, heißt es in […]

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Nun ist die deutsche „Vanity Fair“ Geschichte. Beim People-Platzhirschen „Bunte“ konnte man es sich nicht verkneifen, in der neuen Ausgabe eine kleine Spitze gegen den Ex-Mittbewerber zu platzieren. Im Text zur Oscar-Verleihung wird in „Bunte“ die „Vanity Fair“-Party überschwänglich gelobt: „Die „Vanity Fair“-Party ist wie ein Gipfeltreffen von Film-, Mode- und Musikwelt“, heißt es in dem Text und weiter: „Hier ist Hollywood so typisch, wie es sich selbst sieht, und es zeigt sich so, wie es gesehen werden möchte.“ Man meint geradezu den befreiten Seufzer der „Bunte“-Macher zu vernehmen. Endlich könnten sie wieder ungehemmt über die „Vanity Fair“-Oscar-Party schreiben, ohne zu fürchten, dass es als Werbung für die Konkurrenz ankommt.

Und am Ende des Artikels heißt es dann:“Die Übersetzung von „Vanity Fair“ bedeutet übrigens Jahrmarkt der Eitelkeiten – und es gibt keinen in Hollywood, der da nicht dabei sein wollte. In den USA machen sie daraus eine ganze Zeitschrift, die gern gelesen wird.“ Den Nachsatz „In Deutschland nicht mehr“, hat man sich verkniffen. Den muss sich der Leser selbst dazudenken.

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