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Pin Group: Verlage wollen klagen

Die Verlage Springer, Holtzbrinck und die WAZ-Gruppe bereiten Klagen gegen den Insolvenzverwalter der Pin Group Bruno Kübler vor. Sie wollen, dass bei der Verteilung der Insolvenzmasse nicht deutsches, sondern luxemburgisches Recht angewendet wird. Dadurch erhoffen sich die Verlage, einen Teil des Geldes wiederzubekommen, den sie durch die Pleite des Postzustellers verloren haben.

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Der Abschluss des Insolvenzverfahrens könnte sich durch die geplanten Klagen um bis zu fünf Jahre verzögern. Derzeit prüft auch der luxemburgische Insolvenzverwalter Kübler eine Klage gegen den ehemaligen Pin-Chef Günther Thiel, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. „Der Obergewinner der Sache ist Günther Thiel. Der hat seine Anteile bestmöglich verkauft und als Vorsitzender der Holding eine unrühmliche Rolle gespielt“, so Kübler.

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