Kachelmann macht Wetter mit Telekom

Wetter geht immer: Im Radio, im Fernsehen und natürlich auch im Web. Die entsprechenden Portale ziehen jeden Tag Millionen von Besuchern an. Nur logisch, dass auch die Web-Macht T-Online einen Teil vom Kunden-Kuchen abbekommen will und am 4. März das neue Portal wetter.info launcht. Für die Wetter-Daten, -Karten und -Analysen sorgt der Kooperationsparter Meteomedia. Hinter dem Wetter-Unternehmer steht kein geringerer als Star-Meteorologe Jörg Kachelmann.

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Wetter geht immer: Im Radio, im Fernsehen und natürlich auch im Web. Die entsprechenden Portale ziehen jeden Tag Millionen von Besucher an. Nur logisch, dass auch die Web-Macht T-Online einen Teil vom Kunden-Kuchen abbekommen will und am 4. März das neue Portal Wetter.info launcht. Für die Wetter-Daten, -Karten und -Analysen sorgt der Kooperationsparter Meteomedia. Hinter dem Wetter-Unternehmer steht kein geringerer als Star-Meteorologe Jörg Kachelmann.

Wie das neue Portal im Detail aussehen wird, ist noch unklar. Bislang ist nur eine – allerdings gelungene – Startseite unter Wissen-wies-wird.de zu sehen.

Die Zusammenarbeit des Providers mit Meteomedia ist für beide Partner kein Neuland. Aktuell beliefert Kachelmanns-Unternehmen bereits das T-Online-Portal mit Regen-, Sturm- und Sonnen-News. Sogar kleine Video-Clips sind auf der T-Plattform eingebunden, in denen wie in klassischen TV-Wetterberichten die kommende Wetterlage erläutert wird.

Bislang ist dieses Angebot jedoch nur ein gut versteckter Teil des unübersichtlichen T-Portals. Mit Wissen-wies-wird.de greifen die beiden Partner nun zusammen die gesamte deutsche Web-Konkurrenz an. Marktführer ist laut IVW Wetter Online. Im Januar kam das Portal auf 145 Millionen Page Impressions und 23 Millionen Visits. Der Rivalen Wetter.com erreichte 81 Millionen Klicks und 19 Millionen Visits. Eher ein Nischendasein fristet im Vergleich dazu – mit 3,8 Millionen PIs und 629.305 Visits – Wetterspiegel.de. Nicht gelistet bei der IVW sind Donnerwetter.de und die RTL-Tochter Wetter.de

Bereits 1991 machte sich der TV-Meteorologe Kachelmann mit Meteomedia selbstständig. Heute ist das Unternehmen – nach eigenen Angaben – mit rund 12 Mitarbeitern einer der führenden Wetterdienstleister in Europa. „Herzstück des Unternehmens ist das engmaschige private Wetterstationsmessnetz. Mit rund 720 Stationen zählt es heute zu den größten Messnetzen Europas“, heißt es in der Firmen-Beschreibung. Mit Unwetterzentrale.de betreibt Meteomedia bereits ein eigenes Portal, das sich allerdings nur auf wichtige Warnmeldungen spezialisiert hat.

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