ARD zögert: keine schnelle Giga-Rettung

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Seit Donnerstagnachmittag wabert ein Gerücht, durch einige deutsche Blogs, dass die ARD am heutigen Freitag eine Erklärung zu Giga abgeben könnte. Die Community des Spiele-Senders hofft, mit Hilfe einer Unterschriften– bzw. E-Mail-Aktion die Intendanten des Ersten zu überzeugen, die frisch eingestellte TV-Station zu übernehmen. Eine ARD-Sprecherin bestätigte gegenüber MEEDIA, dass es keine Stellungnahme und auch keine schnelle Giga-Übernahme geben wird.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt: Seit Donnerstagnachmittag wabert ein Gerücht, durch einige deutsche Blogs, dass die ARD am heutigen Freitag eine Erklärung zu Giga abgeben könnte. Die Community des Spiele-Senders hofft, mit Hilfe einer Unterschriften– bzw. E-Mail-Aktion die Intendanten des Ersten zu überzeugen, die frisch eingestellte TV-Station zu übernehmen. Eine ARD-Sprecherin bestätigte gegenüber MEEDIA, dass es keine Stellungnahme und auch keine schnelle Giga-Übernahme geben wird.

Wie eine ARD-Sprecherin gegenüber MEEDIA bestätigt, wird es am heutigen Freitag keine offizielle Erklärung zu dem Fall geben. Abgesehen davon: Selbst wenn das Erste Interesse daran hätte, den Spiele-Sender samt seiner Community zu übernehmen, würde es Monate dauern, bis ein solcher Entschluss es durch alle Gremien geschafft und den Segen der Intendanten hätte.

Aktueller Stand beim Ersten ist noch immer die Erklärung von Mittwoch vom 18. Februar: „Wir danken für das Vertrauen, das uns die GIGA-Community entgegenbringt und finden die Idee interessant, in der ARD die Themen von ‚GIGA‘ verstärkt aufzugreifen. Was die Einrichtung eines vergleichbar interaktiven Sendeformats angeht, bitten wir aber um etwas Geduld, damit unsere Fachleute den Vorschlag prüfen können – auch mit Blick auf die verschiedenen, bereits vorhandenen Sendungen und Rubriken in den Radio- und Fernsehprogrammen sowie den Onlineangeboten der ARD, die sich mit Computerspielen und Onlinethemen beschäftigen. Klar ist: Es gibt einen wachsenden Bedarf nach diesen Themen.“

Darüber hinaus gibt es auch noch einige juristisch unklare Punkte. So ist nicht sicher, ob die ARD überhaupt einen ganzen Sender kaufen darf. Denkbar wäre dann nur noch die  Lösung, die TV-Station zu einer Sendung umzuettiketieren. Dann könnten die Öffentlich Rechtlichten das Format problemlos ausstrahlen.

Alle diese Rettungs-Szenarien werden jedoch für die über 50 Giga-Angestellten, die am vergangenen Freitag bereits ihre Kündigung erhalten haben, zu spät kommen. Offen bleibt auch die Frage, wie lange die Web-Community mit ihren 1,5 Millionen Mitgliedern ohne den technischen und finanziellen Sender-Support überleben will.
>> BasicThinking.de
>> Fan-Forderung: ARD soll GIGA übernehmen

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