Dinner mit Dare: Das 100.000-Euro-Date

Es gibt ein Leben nach der Kündigung: Seit vergangenem Wochenende schreibt die gefeuerte Top-Anwältin Deidre Dare wieder. Nicht (nur) an ihrem Roman, sondern auch eine Kolumne in der englischsprachigen "Moscow News", die den vielversprechenden Titel "sExpat" trägt. Bereits in der ersten Ausgabe geht es hoch her: Dare hat das Angebot zu einem Dinner erhalten - für 100.000 Dollar. Treffpunkt: München, denn der Mann kommt aus Deutschland, wie Dare gegenüber MEEDIA bestätigt.

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Ein Ritterschlag, geschweige denn eine Liebeserklärung klingt anders. „Es ist etwas Aufregendes, mit einem Deutschen ins Bett zu gehen, selbst wenn er die Tendenz hat, uninteressanten Smalltalk zu betreiben, während er mit dir schläft. (Glaubst Du, dass es morgen kalt wird? Falls ja: Sollte ich dann besser zwei paar Socken tragen? Oh ja, Baby.)“ So beginnt das dritte Kapitel von Expat, „Zwei Enten und ein Laufband“.  

Dares Protagonistin Dasha entledigt sich dann schnell ihrer deutschen Nacht-Bekanntschaft, schließlich will sie es pünktlich ins Büro schaffen – was bedeutet: gegen 11 Uhr. Immerhin, ihr deutscher Liebhaber wird noch halbwegs stilvoll verabschiedet, obwohl er etwas schuldig geblieben ist: „Von Deutschen kannst Du keinen Oral-Sex erwarten (die Erfahrung habe ich schon öfters gemacht), aber sie wissen immerhin, wie sie ihre Finger und einen Vibrator benutzen sollen, also habe ich dem Typ einen Kaffee gemacht und ihn dann freundlich aus meiner Wohnung befördert“.

Deidre Dare stellt klar: „Deutsche Männer waren kreativ und wunderbar im Bett“

Gegenüber MEEDIA stellt Dare einmal mehr den Unterschied zwischen Fakt und Fiktion klar. „Meine Erfahrung mit deutschen Männern war komplett anders als die meiner Hauptfigur“, erklärt die 44-jährige Anwältin.

„Ich schwöre beim Grab meiner Mutter, dass dies wahr ist: Deutsche Männer waren kreativ und wunderbar im Bett und haben sichergestellt, dass es für beide Seiten befriedigend war – wenn Sie verstehen, was ich meine“, stellt Dare auf MEEDIA-Nachfrage klar.    

Deidre Dare stellt klar: „Deutsche Männer waren kreativ und wunderbar im Bett“

So überrascht es dann auch nicht, dass Dare bald einen weiteren Deutschen treffen wird. Und das für stolze 100.000 Euro! Das enthüllte Deidre am vergangenen Wochenende. Nicht mehr in der Fiktion ihrer Heldin Dasha, sondern höchstselbst in einem neuen Format – der Kolumne „sExpat„, die Dare seit letztem Wochenende  für die „Moscow News“ schreibt, der ältesten englischsprachigen Zeitung Russlands.

Dort geht es ähnlich hoch her, wie Leser es in „Expat“ noch aus dem Mund ihrer Protagonistin Dasha gehört hatten. „Es gibt viele Wege, um die Aufmerksamkeit einer Frau zu erlangen: einige funktionieren, andere nicht. Ich habe so ziemlich alles erlebt“, hebt Dare etwas großspurig an. „Jedenfalls dachte ich das, bis Chris G. in meine Mailbox – und damit in mein Leben trat“.

Treffpunkt München: Dinner-Date mit einem Deutschen

Der mysteriöse Mann sollte schon bald sein Ziel erreichen: „Zwei Wochen später, während meine eigene Geschichte an Dramatik gewann, dachte ich noch immer mit einem Lächeln an Chris. Ich akzeptierte sein Angebot und sagte einem Treffen in einigen Wochen zu“, schrieb Dare in ihrer ersten Kolumne mit dem Titel „Ein unmoralisches Angebot“.
 
Ende Februar wird das nun Realität werden – in München. Gegenüber MEEDIA bestätigte Dare, dass der mysteriöse Chris G. Deutscher sei.  Angst, dass es sich um einen Hochstapler oder Mann mit bestimmten Interessen handele, hat Dare nicht: „Der Hauch von Prostitution stört mich nicht. Schließlich bin ich ohne Job, und in einer Krise muss eine Frau tun, was eine Frau tun muss“.  

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