Kartellamt verurteilt „FR“-Verlag zu 4,13 Mio.

Das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main (DuV), das die "Frankfurter Rundschau" herausgibt, muss ein Bußgeld in Höhe von 4,13 Millionen Euro zahlen. Das Bundeskartellamt verhängte die Strafe, weil die DuV 2001 gegen das Vollzugsverbot verstoßen hat.

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Damals hatte die DuV den Verlag Frankfurter Stadtanzeiger GmbH übernommen. Die beiden Unternehmen haben den Kauf bewusst und in Verstoß gegen das deutsche Kartellrecht seinerzeit nicht durch das Bundeskartellamt prüfen lassen. Erst sieben Jahre später sei die Übernahme zufällig ans Tageslicht gekommen. Die DuV hat Einspruch gegen den Entscheid eingelegt.

Die DuV verlegt neben der „Frankfurter Rundschau“ gemeinsam mit der Hannoverschen Verlagsgruppe Madsack mehrere Anzeigenblätter im Rhein-Main-Gebiet.

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