Kartellamt: MDS darf Berliner Verlag übernehmen

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Berliner Verlags durch das Kölner Medienunternehmen M. DuMont Schauberg genehmigt. Der Kauf werde nicht zu einer marktbeherrschenden Stellung auf dem Leser- und Anzeigenmarkt führen, da es keine geografische Überschneidung der Aktivitäten der beiden Verlagshäuser gebe, begründete das Kartellamt am Mittwoch in Bonn seine Entscheidung.

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M. DuMont Schauberg erwirbt die Titel des Berliner Verlags von der Mecom-Gruppe des gescheiterten Finanzinvestors David Montgomery zum Preis von 152 Millionen Euro.

M. DuMont Schauberg besitzt den „Kölner Stadt-Anzeiger“, die „Kölnische Rundschau“ und den „Express“, die „Mitteldeutsche Zeitung“ in Halle sowie eine Beteiligung an der „Frankfurter Rundschau“. Der Berliner Verlag gibt die „Berliner Zeitung“, den „Berliner Kurier“, das Hauptstadt-Magazin „Tip“ sowie die „Hamburger Morgenpost“ heraus und betreibt das Nachrichten-Portal Netzeitung.

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