UK: Zeitungsgigant plant Ausverkauf

Der zweitgrößte britische Zeitungsverlag, die schottische Johnston Press, verkauft möglicherweise einige seiner wichtigsten Tageszeitungen. Wie die "Sunday Times" berichtet, macht der neue Chef, John Fry, ernst mit dem Schuldenabbau des Medienhauses – Johnston Press hat Verbindlichkeiten in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro (465 Millionen Pfund).

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Dem Zeitungsverlag gehören „The Scotsman“ und „Yorkshire Post“. Verhandlungen über den Verkauf seiner irischen Zeitungen laufen bereits.

Unter John Frys Vorgänger, Tim Bowdler, wuchs Johnston Press durch zahlreiche Zukäufe zur Nummer zwei im Vereinigten Königreich. Im vergangenen Jahr fiel der Wert seiner Aktien allerdings um 96 Prozent. Allein vergangene Woche büßte das Wertpapier 18 Prozent ein und wurde für 7,1 Pence gehandelt.

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