Obama und die neue „Vanity Fair“

Dass Print gegenüber dem Internet auch Vorteile hat, kann man gut an der März-Ausgabe der amerikanischen „Vanity Fair“ sehen.  Dort stellt Star-Fotographin Ann Leibovitz auf 30 Seiten das „O Team“ vor, die Mannschaft vom neuen US-Präsidenten Barack Obama. Während die Photos im Print grandios wirken und ein Käufer diese Ausgabe wohl kaum wegwerfen wird, hinterlassen […]

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Dass Print gegenüber dem Internet auch Vorteile hat, kann man gut an der März-Ausgabe der amerikanischen „Vanity Fair“ sehen. 
Dort stellt Star-Fotographin Ann Leibovitz auf 30 Seiten das „O Team“ vor, die Mannschaft vom neuen US-Präsidenten Barack Obama. Während die Photos im Print grandios wirken und ein Käufer diese Ausgabe wohl kaum wegwerfen wird, hinterlassen sie im Internet auf der Webseite von „Vanity Fair“ wenig Eindruck: das kleine Format und die störende, blinkende Werbung am Rand drängen die grandiosen Fotos zurück. 
Hier zeigt sich einmal mehr, wo die Chance vom Print liegt: in der Qualität, im Hintergrund, in der Optik. Dagegen bekommt Print Probleme auf den Feldern, die das Internet besser abdecken kann, z.B. schnelle Nachrichten. Deshalb ist sicherlich die Forderung von Axel‘> gestern in MEEDIA an alle Zeitschriften-Macher ganz richtig: „Mehr Mut zur Qualität!“ 
Und so erklärt sich auch, warum z.B. Qualitätszeitungen wie „Die Zeit“ entgegen dem allgemeinen Trend gewinnen, während bei Tageszeitungen die Auflage zurückgeht.

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