Die besten Werbespots vom „Super Bowl“

Den knappen Sieg der Pittsburgh Steelers gegen die Arizona Cardinals im „Super Bowl“-Spektakel dürften 100 Millionen Amerikaner an den Bildschirmen verfolgt haben. „Super Bowl Sunday“, das Finale der US-Football-League NFL, ist in den USA so etwas wie ein nationaler Feiertag, den nicht einmal die Rezession schrecken kann. Die 69 Werbeplätze zum Preis von bis zu drei Millionen Dollar pro 30-Sekunden-Spot waren beim Sender NBC restlos ausverkauft. MEEDIA zeigt die Highlights der „Dauerwerbesendung“.

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Den knappen Sieg der Pittsburgh Steelers gegen die Arizona Cardinals im „Super Bowl“-Spektakel dürften 100 Millionen Amerikaner an den Bildschirmen verfolgt haben. „Super Bowl Sunday“, das Finale der US-Football-League NFL, ist in den USA so etwas wie ein nationaler Feiertag, den nicht einmal die Rezession schrecken kann. Die 69 Werbeplätze zum Preis von bis zu drei Millionen Dollar pro 30-Sekunden-Spot waren beim Sender NBC restlos ausverkauft. MEEDIA zeigt die Highlights der „Dauerwerbesendung“.
Wie immer beim Super Bowl wurde auch gestern wieder die ganz große Show geboten: Im Vorprogramm lief ein Interview mit Präsident Obama, vor Beginn des Spiels sang Country-Star Faith Hill „America the beautiful“, in der Halbzeit gab es eine hinreißende Pauseneinlage von „Mr. America“ Bruce Springsteen. Und das Spiel selbst war spannend bis zur letzten Sekunde. Die Einschaltquoten dürften so gigantisch gewesen sein, dass sie – wie schon oft – den Höchstwert des Jahres markieren.
Einen hohen Unterhaltungswert hatten natürlich auch die Werbespots, die das übertragende Network NBC alle paar Minuten einstreute. Trotz Rezession gelang es dem Sender, alle 69 Werbeplätze zu verkaufen, wobei die Kunden bis zu drei Mio. Dollar für einen 30-Sekunden-Spot zahlen mussten. Die „Mutter aller Werbeschlachten“, wie der Super Bowl auch genannt wird, brachte NBC schließlich die Rekordsumme von 206 Mio. Dollar ein. 
Für die Werbetreibenden war die Teilnahme diesmal, wie „USA Today schrieb, ein „all time pressure cooker“. Viele Kunden überlegten bis zum Schluss hin und her, wie sie ihre Werbung auf die harten wirtschaftlichen Zeiten am besten zuschneidern sollten. Die New York Times“ beobachtete in den Wochen vor dem Spiel: „Advertiser think, rethink – and rethink again…“. 

Insgesamt war der Ton der Werbung in diesem Jahr zurückgenommener als bei früheren Super-Bowl-Übertragungen. „These difficult times call for honesty and simplicity“, sagte Katie Bayne von Coca Cola der Financial Times. „I see the end of an age of excess. You no longer want the biggest car on the street. Message of hope and messages of value are more relevant“, pflichtete Andrew Swinand von der Mediaagentur Starcom bei.  

Erstmals liefen zwei der Spots – der Softdrink „Sobe“ von Pepsi Cola und der Kinofilm „Monster vs. Aliens“ – in 3-D. Pepsi hatte dafür extra 125 Mio. 3-D-Brillen verteilt. Von den drei großen Auto-Firmen aus Detroit war keiner vertreten, dafür sah man Spots von Audi, Hyundai, Toyota. Neben viel Werbung für neue Kinofilme sah man erstaunlicher Weise auch zahlreiche Internet-Firmen. Ganz so pleite wie häufig gesagt, kann Silicon Valley also noch nicht sein. Vertreten waren GoDaddy.com, cars.com, etrader.com, teleflora.com, overstock.com, monster.com, careerbuilder.com und hulu.com 

Eine besondere Rolle spielte dieses Jahr Twitter. Neben dem offiziellen Super-Bowl-Twitterstream gab es noch Twitterbowl, der es den Fans beider Mannschaften ermöglichte, sich live auszutauschen. Und Marktforscher wie Jeremiah Oywang von Forrester Research ermittelten via Twitter live, wie einzelne Werbespots beim Publikum ankamen. 
Hier die neun Spots, die mich während der 4 Stunden-Übertragung am meisten beeindruckt haben:
Pedigree

Doritos                       
Audi                           
Monster.com              
Bud Light                   
Hyundai                     
Sobe 3D                     
Castrol Edge               
Coke                          

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