Premiere: Murdoch will nicht allein sanieren

Rupert Murdoch will die Premiere-Sanierung nicht allein finanzieren. Laut Reuters hofft der Medienmogul derzeit darauf, dass die geplante Kapitalerhöhung von 410 Millionen von weiteren Anteilseignern gezeichnet wird. Sein Medienkonzern News Corp hat die Summe allerdings schon voll garantiert. Der US-Medienriese hält derzeit weniger als 30 Prozent an Premiere.

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Die Finanzaufsicht Bafin hatte allerdings am Wochenende News Corp erlaubt, den Anteil weiter zu erhöhen, ohne den restlichen Aktionären  ein Übernahmeangebot unterbreiten zu müssen. Diese Ausnahmeregelung wurde getroffen, da Premiere andernfalls vor dem Aus stehen würde.
Der neue Sanierungsplan für Premiere sieht vor, dass der Sender 525 Millionen Euro von den Banken geliehen bekommt, falls Murdoch zuvor 450 Millionen Euro in den Sender steckt. Das soll über die von New Corp garantierte Kapitalerhöhung in zwei Schritten geschehen; eine erste Kapitalerhöhung über 40 Millionen konnte Premiere bereits im Januar verbuchen. Die zweite Kapitalerhöhung muss noch auf der Hauptversammlung am 26. Februar von den Aktionären genehmigt werden.

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