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Yahoo: Comeback ohne Microsoft?

Nach den Quartalszahlen war vor dem Conference Call. Und der begann gestern Abend mit einer klaren Ansage: "Bin ich hergekommen, um das Unternehmen zu verkaufen?" fragte die neue Yahoo-Chefin Carol Bartz nach Handelsschluss an der Wall Street. Nur um sie sich gleich selbst zu beantworten: "Die Antwort darauf lautet: Nein". Bartz machte vielmehr deutlich, dass Microsoft kein leichtes Spiel mit der Übernahme des Suchgeschäftes haben dürfte. Ist Bartzs Kampfansage mehr als Rhetorik?

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Die Ansage ist klar: „Bin ich hergekommen, um das Unternehmen zu verkaufen?“ fragte die neue Yahoo-Chefin Carol Bartz gestern nach Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen gleich zu Beginn des Conference Calls, nur um sich gleich selbst zu beantworten: „Die Antwort darauf lautet: Nein“.

Und weiter: „Bin ich zu Yahoo gekommen, um das Suchgeschäft zu verkaufen?“ Auch hier alles andere als eine Umarmung mit dem möglichen Käufer, Microsoft. „Als CEO ist es mein Job, das Beste für unsere Kunden und Aktionäre zu tun – was das ist, versuche ich gerade herauszufinden. Klar aber ist: Die Suche ist ein extrem wertvoller Teil unseres Unternehmens.“

Und immer noch das eigentliche Filetstück des Unternehmens, das um einiges größer ist als das von Microsoft. „Der Marktanteil unseres Suchgeschäfts ist dreimal so groß wie das unseres nächsten Konkurrenten“, fügte Bartz als kleine Spitze in Richtung Redmond hinzu.

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