Anzeige

Arrington: bespuckt und ausgebrannt

Es war der Eklat auf Burdas DLD-Kongress in München. Der US-Top-Tech-Blogger Michael Arrington wurde offenbar von einem Unbekannten angespuckt, als er den Veranstaltungsort verlassen wollte. Arrington schreibt nun über den Vorfall in seinem Blog und will sich eine Auszeit nehmen. Beschimpft zu werden sei eine Sache, aber bespuckt zu werden, sei nur ein Schritt entfernt von schlimmeren Gewalttätigkeiten. Arrington enthüllt außerdem, dass er im vergangenen Jahr mit dem Tode bedroht worden war.

Anzeige

Ein außer Kontrolle geratenes Individuum habe in seinem Büro angerufen und ihn und seine Familie mit dem Tode bedroht. Der Anrufer habe außerdem Droh-Mails geschickt und entsprechende Postings auf sein Weblog gestellt. Die Drohungen seien ernst zu nehmen gewesen, der Anrufer sei bereits polizeilich bekannt gewesen und besitze eine Waffe.

„Ich schreibe über Technologie-Startups und Nachrichten. In einer vernünftigen Welt sollte jemand wie ich sich nicht mit Todesdrohungen auseinandersetzen müssen oder angespuckt werden“, schreibt Arrington in seinem Blog. Eigentlich liebe er seine Arbeit, so lange er sich nicht vor einem Verrückten verstecken müsse, der ihn umbringen will oder von einem unglücklichen europäischen Gründer angespuckt werde, der sich ärgert, dass er nicht über ihn schreibt.

Arrington berichtet über zahlreiche Anfeindungen in Kommentaren und anderen Weblogs gegen seine Person und TechCrunch. Nun nimmt er den Spuck-Vorfall beim DLD-Kongress zum Anlass, eine Auszeit von seiner Arbeit als Tech-Blogger zu nehmen. Vom Welt-Wirtschaftsgipfel in Davos will er noch berichten. Die meiste Zeit im Februar will sich Arrington dann freinehmen und irgendwo an einem Strand sitzen. Weit weg von iPhone und Laptop. Und spuckenden Europäern.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige