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„Focus“: Minusrekord beim Einzelverkauf

Schlechte Nachrichten für Helmut Markwort und seinen "Focus". Die neuesten Heftauflagen der IVW zeigen, dass Ausgabe 51/2008 am Kiosk die schlechtesten Verkäufe erzielt hat, seit diese Zahlen ausgewiesen werden - also seit 1996. Nur 78.502 Exemplare des Heftes mit dem Titelthema "Der Bahnsinn! Reisen in vollen Zügen - und andere Ärgernisse" wurden in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. verkauft. Der bisherige Minusrekord stammte aus dem 2006 - damals verkaufte sich ebenfalls die Nummer 51 nur 82.201 mal.

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Schlechte Nachrichten für Helmut Markwort und seinen „Focus“. Die neuesten Heftauflagen der IVW zeigen, dass Ausgabe 51/2008 am Kiosk die schlechtesten Verkäufe erzielt hat, seit diese Zahlen ausgewiesen werden – also seit 1996. Nur 78.502 Exemplare des Heftes mit dem Titelthema „Der Bahnsinn! Reisen in vollen Zügen – und andere Ärgernisse“ wurden in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. verkauft. Der bisherige Minusrekord stammte aus dem 2006 – damals verkaufte sich ebenfalls die Nummer 51 nur 82.201 mal.

In der gesamten „Focus“-Historie gab es zuvor nur vier Hefte, von denen weniger als 100.000  im Einzelverkauf abgesetzt wurden – das fünfte rasselte nun mit 78.502 Exemplaren gleich meilenweit unter dieses Minimalziel. Kleiner historischer Vergleich: Bis zum Jahr 2000 gab es keinen einzigen „Focus“, der sich weniger als 200.000 mal an Kiosk & Co. verkaufte, viele Hefte gingen sogar mehr als 400.000 mal über den Ladentisch, den Allzeitrekord hält Ausgabe 2/1999 mit 547.131 im Einzelverkauf abgesetzten Exemplaren. Titelthema damals: „20 Tips für Euroland – Was Sie jetzt wissen müssen!“.

Zwar lag Heft 51/2008 auch etwas kürzer an den Verkaufsstellen, da Ausgabe 52 wegen Weihnachten schon am Samstag erschien, doch als einzige Ausrede darf diese Tatsache nicht herhalten. Denn: Solche etwas kürzeren Verkaufszeiten gibt es bei Feiertagen des Öfteren – und bei „Spiegel“ und „stern“, die ebenfalls etwas kürzer verkauft wurden, waren die Auflagen nicht so dramatisch schlecht. „Der Spiegel“ 51/2008 war mit 317.626 verkauften Heften zwar auch die schwächste Ausgabe des Jahres, lag aber rund 8.000 über der vergleichbaren Nummer 51 aus dem Vorjahr. Der „stern“ verkaufte sich mit 329.796 Exemplaren sogar immerhin mittelmäßig – in den Vorwochen gab es wesentlich schwächere Hefte.

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