Tchibo zieht Werbung zurück

Der Kaffeeröster Tchibo stoppt die umstrittene Kampagne für Kaffeesorten an Esso-Tankstellen. Der Claim "Jedem den Seinen" ähnelt zu sehr den Worten, die über dem Eingangstor des KZ Buchenwald stehen: "Jedem das Seine". Tchibo-Sprecherin Angelika Scholz gestand gegenüber dem "Tagesspiegel", dass der Slogan "unglücklich" gewählt sei.

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Das Unternehmen habe „nie die Absicht gehabt, Gefühle zu verletzen“, so Scholz weiter. Die Plakate mit dem Slogan sollen schnellst möglich wieder abgehängt werden. Esso distanzierte sich unterdessen von der Kampagne. Die Werbeagentur habe die historische Bedeutung des Satzes offenbar nicht erkannt, sagte Unternehmenssprecher Olaf Martin. Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Salomon Korn, begrüßte die Entscheidung des Kaffeerösters.

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