Mehr Schleichwerbung bei den Privaten

Bei den privaten Fernsehanstalten hat Schleichwerbung im Jahr 2008 zugenommen. Das ergab die Bilanz der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten. Demnach soll es in 52 Fällen Verstöße gegen die Werbe- und Sponsoringregelungen des Rundfunkstaatsvertrages gegeben haben. Im Vorjahr waren es 43 gewesen.

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Ein prominentes Beispiel war etwa Stefan Raabs „Wok WM“: ProSieben strahlte die Sendung mit dem Kennzeichen „Promotion“ aus und setzte nach Angaben der ZAK zahlreiche Markennamen prominent ins Bild. Diese Praxis sei nicht mit den Werberechtsbestimmungen vereinbar, entschied das Berliner Verwaltungsgericht.

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