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Neuer Schub: Mehr Facebook dank Faces

Neue Erfolgsmeldungen aus Palo Alto: Die Internet- und Technologiewelt trägt Trauer, doch Facebook boomt. Ungebrochen. Und ohne Unterlass. 20 Millionen neue User konnte Facebook erst im Dezember hinzugewinnen, um damit bereits zu Jahresbeginn die Schallmauer von 150 Millionen knacken. Social Network-Rivale MySpace gerät damit nach Nutzerzahlen nicht nur weltweit unter Druck, sondern auch in dem […]

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Neue Erfolgsmeldungen aus Palo Alto: Die Internet- und Technologiewelt trägt Trauer, doch Facebook boomt. Ungebrochen. Und ohne Unterlass. 20 Millionen neue User konnte Facebook erst im Dezember hinzugewinnen, um damit bereits zu Jahresbeginn die Schallmauer von 150 Millionen knacken.

Social Network-Rivale MySpace gerät damit nach Nutzerzahlen nicht nur weltweit unter Druck, sondern auch in dem Mutterland USA. Nach 35 Millionen in 2007 wurde in den Vereinigten Staaten Ende letzten Jahres nun schon 55 Millionen Facebooker gezählt – was einem rasanten Wachstum von 57 Prozent entspricht.

Boom ohne Ende: Facebook wächst und wächst und wächst

MySpace, das Ende 2008 76 Millionen Mitglieder in den USA zählte, konnte dagegen nur noch um 10 Prozent zulegen. Kann Facebook das Wachstumstempo beibehalten, könnte Mark Zuckerbergs beliebtes soziales Netzwerk schon Ende des laufenden Jahres in den USA die Marktführerschaft übernehmen.      

Einen gewissen Anteil könnte daran auch Apple haben. Das Kultunternehmen aus Cupertino gab bekanntlich in der vergangenen Woche auf seiner letzten MacWorld einen Vorgeschmack auf das Produktjahr. Während große Ankündigungen fehlten, rückten Software-Upgrades in den Fokus. Mitten dabei: Die 09er-Version der unter Mac-Usern gängigen Multimedia-Software iLife.  

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Besonders beliebt ist seit jeher die Foto-Anwendung iPhoto, die seit der Erstvorstellung 2000 nach und nach vervollkommnet wurde. Neustes Feature des Upgrades in die Web 2.0-Welt: Geo-Tagging mittels GPS (Places), das die Bilder um automatisch um Postleitzahl und Längen- bzw. Breitengrad ergänzt. Und: Ein neues Sortiersystem, das die Bilder nach Gesichtern sortiert – und deswegen ‚Faces‘ heißt.

Faces: Die neue iPhoto-Version kommt mit Facebook-Anbindung

Der Name ist Programm – denn tatsächlich kommt hier Facebook ins Spiel. Apple ermöglicht es der Anwendung, sich direkt mit Facebook zu verbinden – und die echten Freunde aus iPhoto mit der virtuellen Präsenz bei Facebook zu verbinden – was zu einem weiteren Upload-Anstieg auf dem boomenden Social Network, gleichfalls aber auch steigender Bedeutung – und Reichweite führen dürfte.

„Apples Entscheidung, iPhoto mit Facebook zu verbinden, könnte steigende Nutzerzahlen und Traffic bedeuten“, sieht Technologie-Reporter Robert Holmes (TheStreet.com) den Nutzen in erster Linie für Facebook. Tatsächlich ist Apples Facebook-Integration nicht weniger als ein echter Ritterschlag: Fünf Jahre nach dem Debüt ist das Social Network endgültig angekommen.  

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