„LA Times“ finanziert sich durch Online-Werbung

Die „LA Times“ ist nach Angaben ihres Herausgebers Russ Stanton zufolge in der Lage, ihre gesamte Redaktion aus den Online-Werbe-Einnahmen zu finanzieren. Allerdings wurde die Mitarbeiterzahl in den vergangenen Jahren um etwa die Hälfte auf 660 Stellen dezimiert. Der Mutterkonzern Tribune Company geriet im November in finanzielle Schwierigkeiten und musste Insolvenz anmelden.

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Für den New Yorker Journalistik-Professor Jeff Jarvis kann es einer bankrotten Zeitung unter Umständen leichter fallen, sich auf den digitalen Wandel einzulassen. In seiner Kolumne im „Guardian“ schreibt er: „Das sagt mir, dass wir an der Schwelle jenes Augenblicks stehen, an dem Online-Einnahmen ein substanzielles digital-journalistisches Unternehmen unterhalten könnten – ohne hohe Kosten für Druck und Vertrieb“.

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