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Stellenabbau bei „Financial Times“

Die Financial Times Group (FTG) plant, im Zuge umfassender Umstrukturierungen weltweit 80 Stellen abzubauen. FTG-Chef John Ridding hat der Belegschaft mitgeteilt, dass derzeit Verhandlungen mit Angestellten über eine mögliche Entlassung geführt werden. Darüber hinaus soll die Integration von Print und Online forciert werden. Noch in diesem Jahr wird die FTG einen Business-Report für den chinesischen Markt und eine Internet-Version ihres hochprofitablen "How To Spend It"- Magazins herausbringen.

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Außerdem sollen Prozesse, die nicht zum Kerngeschäft gehören, ausgelagert werden. Die Publikationen für den Mittleren Osten und China werden an Umfang zunehmen.

Ridding erklärte, dass 2009 für Nachrichtenmedien ein entscheidendes Jahr sein werde. Das Unternehmen müsse sich deshalb auf Effizienz und Produktivität konzentrieren. „Finanziell stark zu bleiben ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Qualität unserer Publikationen und die Dynamik unserer Organisation zu erhalten“, schreibt Ridding. „Wir wissen, dass Veränderung nicht einfach ist – besonders wenn sie Kollegen und Freunde betrifft, mit denen wir eng zusammengearbeitet haben. Doch all diese Maßnahmen sind Voraussetzung für unseren Erfolg.“

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