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ProSieben: Rückkehr der Unkaputtbaren

Das Jahr hat kaum begonnen, schon steht der Weltuntergang vor der Tür. Die Maschinen sind zurück und wollen nur eines: John Connor vernichten. Das kommt Ihnen bekannt vor? John ist der Sohn von Sarah Connor. Nicht die Sängerin ist gemeint, sondern die Mutter, die sich durch die ersten "Terminator"-Filme kämpfte. In den USA lief "The Sarah Connor Chronicles" 2008 erfolgreich an. Unter dem Titel "Terminator S.C.C." starten die Maschinen heute auf ProSieben. MEEDIA hat sich die erste Staffel angeschaut.

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Der Pilotfilm erzielte nach Angaben von Filmstarts.de Rekordwerte für Fox. Mit 18,3 Millionen Zuschauern in den USA sei es der beste Start für eine Serie des Senders in den letzten acht Jahren gewesen.

In Deutschland läuft die Serie heute unter dem Titel „Terminator S.C.C.“ an. ProSieben änderte den Titel, um etwaige Verwechslungen mit der Sängerin Sarah Conner zu vermeiden. Worum geht es in „S.C.C.“?  Sarah Connor und ihr Sohn John versuchen nach den Strapazen der letzten Jahre wieder Fuß in der amerikanischen Gesellschaft zu fassen. Im Jahr 1999 wollen sie in einer  Kleinstadt ein neues Leben zu beginnen, nachdem sie eine Computerfirma zerstört haben. Drehbuchautor Josh Friedman griff für die Serie das alte Konzept der ersten beiden Filme auf, dass die Zukunft veränderbar sei.

Terminator für die 2000er

Kurzum: Sie versuchen, ihr Schicksal in andere Bahnen zu lenken. Hollywood hat gezeigt, dass solche Vorhaben nie wirklich erfolgreich sind. So viel sei verraten: Es gelingt ihnen nicht, den Tag des Jüngsten Gerichts abzuwenden. Zumindest nicht im Pilotfilm. Dabei werden die beiden nicht nur von den Regierungsbehörden gejagt, sondern auch von allerlei künstlicher Intelligenz aus der Zukunft.


Zum Glück von John und zum Wohlgefallen des männlichen Publikums bekommt er dieses Mal Hilfe von einer Terminatrix, einem Terminator im Eva-Kostüm. Nach etlichen Schusswechseln schließt sich die Maschine, die auf den Namen Cameron (Summer Glau) hört, mit ihren Schutzbefohlenen in einem Tresorraum ein. Der ist bereits für die Flucht mit einer Zeitmaschine präpariert. Der Name des weiblichen Terminators soll, nach Angaben der Imdb, eine Hommage an James Cameron, den Regisseur der ersten beiden Terminator-Filme, sein.

Mit den Protagonisten der Serie wird der Zuschauer womöglich nicht warm werden. Thomas Dekker als John Connor spielt die Rolle des unfreiwilligen Messias zwar vernünftig. Die hohe Präsenz an seelenlosen Maschinen sorgt letzten Endes aber dafür, dass „S.C.C.“ eine Actionserie bleibt. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Nichts für „verzweifelte Hausfrauen“

Die Geschichte des letzten Terminator „Rise of the Machines“ war mehr als fatalistisch. Die Zukunft sei vorgeschrieben und das Schicksal der Menschheit unabwendbar, lautete das Credo. Wer ein Fan der beiden Vorgängerfilme war, sollte mit „Terminator S.C.C.“ auf seine Kosten kommen. Dennoch dürfte die Serie eher auf männliche Zuschauer ausgerichtet sein. Das liegt nicht zuletzt auch an der bezaubernden Lena Headey in der Rolle der Sarah Connor liegen.

Jenseits von allzu viel Testosteron und unkaputtbaren Maschinen ist die Terminator-Serie spannend geworden. Das Publikum bekommt genau das, was es auch von den ersten beiden Filmen erwartete: Spannung und jede Menge Action.

„Terminator S.C.C.“ –  Die komplette erste Staffel (9 Folgen) – ab 12. Januar 2009, um 21.15 Uhr auf ProSieben.

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