„Hamburger Abendblatt“ ist keine Zeitung mehr

Das "Hamburger Abendblatt" (HA) ist ab sofort offiziell keine Zeitung mit Internet-Präsenz mehr, sondern ein Online-Medium, das auch über einen großformatigen gedruckten Ableger verfügt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hat der "HA"-Chefredakteur Claus Strunz die Verantwortung für die Ressorts in die Hände von "Channel Managern" gelegt. Die "HA"-Homepage wird künftig zwischen 9 und 17 Uhr halbstündlich aktualisiert.

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Die Channel Manager sorgen dafür, dass sämtliche Informationen, die beim „HA“ einlaufen, zuerst online verbreitet werden. Damit setzt das Axel-Springer-Blatt die vom Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner ausgegebene Devise „online first“ radikal in die Tat um. Alle Redakteure arbeiten zunächst für die Internet-Verwertung und erst anschließend für die Print-Aufbereitung des Informationsmaterials.

Der ehemalige „Bild am Sonntag“-Chef Claus Strunz hat das „Hamburger Abendblatt“ im Oktober 2008 übernommen und und eine umfassende Renovierung gestartet. In einem nächsten Schritt soll nun eine integrierte Multimediaredaktion geschaffen werden. Damit will das „Hamburger Abendblatt“ als Online-Marke deutschlandweit an Bedeutung gewinnen. Ein Relaunch der „HA“-Seite ist für das erste Halbjahr 2009 geplant.

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