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„Nordkurier“: Aus für Mantelredaktion

Der „Nordkurier“ und die „Schweriner Volkszeitung“ werden ihre Mantelredaktionen künftig zusammenlegen. Auf einer Betriebsversammlung am Freitag erfuhren die „Nordkurier“-Mitarbeiter von dem Vorhaben, den externen Dienstleister mv:m redaktion gmbh des Zeitungsverlags Schwerin mit der Gestaltung des Mantels zu beauftragen. Das Unternehmen produziert seit Oktober auch den Mantel der "Schweriner Volkszeitung".

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Rund 30 Mitarbeiter sind von den Sparmaßnahmen betroffen. „Kündigungen in arbeitsrechtlich relevantem Umfang“ seien jedoch „nicht geplant“, sagt „Nordkurier“-Geschäftsführer Lutz Schumacher. Nach Informationen des Branchendienstes „W&V“ müssen allerdings zehn bis elf Redakteure mit Kündigungen rechnen, den anderen Mitarbeitern werden Arbeitsplätze im Lokalressort oder dem Onlinebereich angeboten. Auch „Nordkurier“-Chefredakteur André Uzulis, der sich immer gegen eine Auslagerung der Mantelredaktion gewehrt hatte, scheidet aus der Redaktion aus. Die Auflagen des „Nordkurier“ ist zuletzt von 158.358 (1992) auf unter 100.000 Exemplare gesunken.

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