Anzeige

Apple: Jobs bricht Schweigen – kein Krebs

Die Gerüchte hielten sich hartnäckig über das ganze Jahr 2008: Ein immer dünnerer Steve Jobs verschreckte bei Präsentationen gleichermaßen Apple-Anhänger und –Aktionäre. Jetzt beendete der Apple-CEO alle Spekulationen: Nicht der Krebs, sondern Störungen im Hormonhaushalt wären der Grund für seinen rapiden Gewichtsverlust, erklärte Steve Jobs heute in einem Offenen Brief. Deshalb habe Jobs auch die Keynote auf der MacWorld Expo abgesagt. Er wolle sich nun erholen – und weiter Apple-CEO bleiben.

Anzeige

Die Gerüchte hielten sich hartnäckig über das ganze Jahr 2008: Ein immer dünnerer Steve Jobs verschreckte bei Präsentationen gleichermaßen Apple-Anhänger und –Aktionäre.
Jetzt beendete der Apple-CEO alle Spekulationen: Nicht der Krebs, sondern Störungen im Hormonhaushalt wären der Grund für seinen rapiden Gewichtsverlust, erklärte Steve Jobs heute in einem Offenen Brief. Deshalb habe Jobs auch die Keynote auf der MacWorld Expo abgesagt. Er wolle sich nun erholen – und weiter Apple-CEO bleiben, so Jobs.

„Wie viele wissen, habe ich 2008 nachhaltig an Gewicht verloren. Der Grund dafür war mir und meinen Ärzten ein Rätsel. Ich habe beschlossen, dass ich es zu meiner ersten Priorität machen muss, der Sache auf den Grund zu gehen und den Trend umzudrehen“, schreibt Jobs.

Jobs: „Die Gerüchte über meinen Tod sind stark übertrieben“

„Glücklicherweise“ haben die Ärzte nach mehreren Untersuchungen den Grund gefunden: Nicht die Rückkehr des Krebses, sondern „eine Störung meines Hormonhaushalts hat mir Proteine ‚geraubt‘, die der Körper braucht, um gesund zu sein. Moderne Bluttests haben diese Diagnose  bestätigt“, schreibt der 53-jährige Computer-Pionier im Offenen Brief.
Die Lösung des Nährstoffproblems wäre „relativ einfach und überschaubar“, schreibt Jobs, der bereits mit der Therapie begonnen habe. Allerdings werde die Genesung ihre Zeit beanspruchen, schreibt der Apple-Gründer – und nennt selbst das „späte Frühjahr“ als Zeitpunkt, wenn seine Gesundheit wieder voll hergestellt wäre.

Trotzdem – und das dürfte Apple- Anhänger und -Aktionäre am meisten freuen – werde Jobs auch während der Genesungsphase Vorstand des Unternehmens bleiben.

Der große Kommunikator: Steve Jobs in seinem Element

„Ich habe während der vergangenen elf Jahre als CEO wirklich alles für Apple getan. Ich wäre der Erste, der unserem Aufsichtsrat mitteilen würde, wenn ich meine Aufgaben nicht länger in vollem Umfang wahrnehmen könnte“, machte Jobs deutlich, um sich dann nur eines zu wünschen: einen Schlussstrich unter die unsägliche Debatte um seinen Gesundheitszustand.  

„Ich hoffe, dass die Apple-Community mir bei meiner Erholung hilft und nicht vergisst, dass ich das Wohl Apples stets an die erste Stelle setze. Ich habe mehr gesagt, als ich eigentlich sagen wollte, und das ist alles, was ich dazu sagen werde.“

Börsianer reagierten reflexartig auf die Entwarnung aus Cupertino: Die Apple-Aktie stieg im vorbörslichen Handel um mehr als drei Prozent auf knapp 94 Dollar.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige