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Fast 100 Zeitschriften wurden 2008 beerdigt

Mindestens 92 deutsche Publikumszeitschriften wurden im Jahr 2008 eingestellt. Damit lag die Zahl der Magazin-Tode noch einmal über denen der beiden Vorjahre. Die Zahl dürfte sich in den kommenden Wochen zudem sogar noch erhöhen, da viele Todesfälle erst im Nachhinein bekannt werden. Zu den bekanntesten Zeitschriften, die 2008 zum letzten Mal am Kiosk lagen, gehören die 1946 gegründete "Revue", Männermagazine "Matador" und "Best Life", die "Park Avenue", "Starflash", "Ivy" und "Sugar".

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Mindestens 92 deutsche Publikumszeitschriften wurden im Jahr 2008 eingestellt. Damit lag die Zahl der Magazin-Tode noch einmal über denen der beiden Vorjahre. Die Zahl dürfte sich in den kommenden Wochen zudem sogar noch erhöhen, da viele Todesfälle erst im Nachhinein bekannt werden. Zu den bekanntesten Zeitschriften, die 2008 zum letzten Mal am Kiosk lagen, gehören die 1946 gegründete „Revue“, Männermagazine „Matador“ und „Best Life“, die „Park Avenue“, „Starflash“, „Ivy“ und „Sugar“.

Neben der 62 Jahre alten „Revue“ wurden auch noch einige nicht ganz so bekannte Oldies beerdigt: Die Kinderzeitschrift „Der bunte Hund“ lebte 27 Jahre, das Flugsport-Magazin „Fly and Glide“ wurde nach 33 Jahren eingestellt und für „Berge“ aus dem Olympia-Verlag kam der Tod nach 25 Jahren. Andere Zeitschriften wurden hingegen schon nach einer oder zwei Ausgaben wieder aus dem Verkauf genommen. Zu diesen Komplett-Flops gehören neben Burdas „Ivy“ auch das mit viel Tamtam angekündigte „EuroSoccer“, das „Sport Journal“ und das seltsame „besprochen – Das Hörmagazin“.

In der Analyse, die ich für mein kleines Hobby-Projekt „retromedia.de“ recherchiert habe, habe ich alle verstorbenen Publikumszeitschriften zusammengetragen, die vor ihrem Ableben mindestens vierteljährlich erschienen sind – nicht gewertet wurden aber Fachzeitschriften, Rätselhefte, Sex-Magazine und Heftromane. Neben den 92 Titeln wurden 2008 aber auch noch einige andere Print-Objekte eingestellt. So beerdigten sowohl die „Financial Times Deutschland“, als auch das „Handelsblatt“ ihre Wochenend-Beilagen. Und der erste Todesfall für 2009 steht auch bereits fest: Am 13. Januar erscheint die Frauenzeitschrift „Chica“ zum letzten Mal.

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