Warum ein Obama-Sieg zu einem großen Problem für Google werden könnte

Morgen ist es soweit. Wenn nicht noch ein Wunder passiert, dann heißt der 44. Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama. Nach acht Jahren Georg W. Bush wird die Welt aufatmen und Amerika wieder in einem freundlicheren Licht sehen.  Aber – die Wahl des Senators aus Illinois könnte zu einem Problem für Google werden. Es geht […]

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Morgen ist es soweit. Wenn nicht noch ein Wunder passiert, dann heißt der 44. Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama. Nach acht Jahren Georg W. Bush wird die Welt aufatmen und Amerika wieder in einem freundlicheren Licht sehen. 

Aber – die Wahl des Senators aus Illinois könnte zu einem Problem für Google werden. Es geht nämlich das Gerücht um, daß Google-Chef Eric Schmidt in einer Obama-Regierung den Posten eines „Chief Technology Officer“ übernehmen könnte. 

Dieses neu geschaffene Amt soll vor allem die Verbreitung des Broadband-Netzes vorantreiben. In den USA haben nur 23 von 100 Haushalten Zugang zum Broadband-Netz, damit liegen die USA weltweit nur auf Platz 15. Außerdem hätte der „CTO“ ein 50 Mrd. Venture-Etat zur Verfügung, mit dem Obama „technology friendly energy“ vorantreiben will. 
Vieles spricht dafür, daß Schmidt diese Aufgabe reizt. Er hat sich die letzten Wochen im Wahlkampf für Obama engagiert, wobei er immer wieder betont hat, daß er dies aus privaten Gründen macht: „I’m doing this personally. Google is officially neutral“. 

Nach 7 Jahren rastlosem Einsatz als CEO bei Google könnte man sich vorstellen, daß Schmidt etwas müde ist. Er hat dort eine beispielhafte Karriere hingelegt und ist einer der reichsten Männer der USA geworden. Sein privates Vermögen schätzte „Forbes“ im August auf 5,9 Mrd. Dollar. Zwar verneint Schmidt offiziell irgendwelche Ambitionen auf einen Posten in der Obama-Regierung („I am actually very busy running Google“), aber das muß nichts heißen. 

Wenn es wirklich so kommen sollte, wäre es für Google ein herber Verlust. Schmidt gilt in den USA als gewiefter Stratege und optimales Bindeglied zwischen den nicht ganz einfachen Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin.

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