Senator Entertainment rettet sich vor der Pleite

Fernsehen Die Senator Entertainment AG konnte im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen die Verschuldung des Unternehmens deutlich senken. Nach Angaben des Unternehmens wurden 17,6 Mio. Euro der Verbindlichkeiten bei mehreren Banken abgebaut, so dass Senator zum Jahresende die Schulden auf unter 7 Mio. Euro reduzieren wird. Dadurch steigt die Eigenkapitalquote auf über 40%, laut Unternehmen eine „gesunde Relation“. Der operative Fortbestand der Gruppe ist damit wieder gesichert.

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Zusätzliche Einnahmen erwartet Senator Entertainment durch eine Intensivierung der operativen Zusammenarbeit zwischen der Senator Gruppe und zwei Partnern. Mit dem Joint Venture Partner „Wild Bunch“ konnte Senator eine Co-Akquisitionsvereinbarung schließen und mit ihrem DVD Vertriebspartner Universum Film, einem Unternehmen der RTL Group, einen Lizenzvertrag über mehrere Filme. Beides habe laut Senator Entertainment positive Effekte, die bereits im Geschäftsjahr 2008 greifen werden, und führe dem Unternehmen zusätzliche finanzielle Mittel zu, um die Investitionen der Senator Gruppe in neue Filme für das Jahr 2009 sicherzustellen.
Darüber hinaus spart Senator Entertainment künftig beim Manager-Gehalt: Vorstandsmitglied Christopher Borgmann legt sein Amt aus persönlichen Gründen nieder, seine Position wird nicht neu besetzt. Damit wird Senator künftig vom Alleinvorstand Helge Sasse geführt.
Für das Geschäftsjahr 2008 rechnet Senator Entertainment damit, dass sich die Verluste des 1. Halbjahres von 9,2 Mio. Euro erheblich reduzieren. Die ursprüngliche Ergebnisprognose auf Niveau des Halbjahresergebnisses werde voraussichtlich besser ausfallen als erwartet.

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