WDR muss 100 Millionen sparen

Fernsehen Die Finanzplanung des Westdeutschen Rundfunks weist bis Ende 2012 einen Fehlbetrag von 95,7 Millionen Euro auf. Hintergrund des drohenden Defizits sind Berechnungen, wonach die zum Jahreswechsel anstehende Gebührenanpassung durch Verluste infolge von Gebührenbefreiungen und Abmeldungen um durchschnittlich 30 Prozent aufgezehrt werde. WDR-Intendantin Monika Piel kündigte Einschnitte in allen Bereichen an.

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„25 Millionen Euro pro Jahr sind eine enorme Summe“, so Piel am Freitag in Köln, „dies werden wir nur durch erhebliche Einschnitte in allen Bereichen des Hauses einsparen können“. Der Rundfunkrat des WDR hat dem Haushaltsplan 2009 und der Mittelfristigen Finanz- und Aufgabenplanung 2008-2012 zugestimmt. Der Betriebshaushaltplan sieht für das kommende Jahr Erträge in Höhe von rund 1,39 Milliarden Euro vor. Diesen stehen Aufwendungen in Höhe von rund 1,40 Milliarden Euro gegenüber. Der zu erwartende Fehlbetrag von rund 6,8 Millionen Euro soll aus der Eigenkapitalrücklage gedeckt werden.

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