„Prinz“ wirkt: Relaunch beim Stadtmagazin

Publishing „All business is local“ – der Slogan aus der Wirtschaftswelt könnte auch das Relaunch-Motto der Stadtillustrierten „Prinz“ sein. Die kam zuletzt etwas betulich, unübersichtlich und beliebig daher. Man könnte auch sagen: langweilig. Der Auflage tat das nicht gut; sie liegt laut IVW derzeit bei 207.015 Stück (3. Quartal 2008). Das ist die geringste Quartals-Auflage seit 1999. Im Einzelverkauf am Kiosk haben sich die Zahlen seit 2003 in etwa halbiert. Ein neues Konzept und Design sollen das ändern.

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„All business is local“ – der Slogan aus der Wirtschaftswelt könnte auch das Relaunch-Motto der Stadtillustrierten „Prinz“ sein. Die kam zuletzt etwas betulich, unübersichtlich und beliebig daher. Man könnte auch sagen: langweilig. Der Auflage tat das nicht gut; sie liegt laut IVW derzeit bei 207.015 Stück (3. Quartal 2008). Das ist die geringste Quartals-Auflage seit 1999. Im Einzelverkauf am Kiosk haben sich die Zahlen seit 2003 in etwa halbiert. Ein neues Konzept und ein frischeres Design sollen das ändern.

Mit der Januar-Ausgabe, die jetzt an den Kiosk kam, erscheint der „Prinz“ in einem neuen Gewand. Chefredakteurin Nicole Zepter und ihr Team haben das Outfit nach einer Leserbefragung gestrafft und mit neuen Elementen wie dem „Prinz-Kompass“ und einem Serviceheft im Heft („Prinz-Kalender“) geadelt. Wichtigste Maßnahme allerdings ist die stärkere Betonung lokaler Inhalte, die in der Vergangenheit von allerlei internationalen Themen mit wenig Relevanz für die lokalen Käufer etwas in den Hintergrund geraten waren.
Erster Eindruck des aufgehübschten Sprösslings aus dem Jahreszeiten-Verlag: „Prinz“ wirkt. Jedenfalls deutlich besser als zuvor. Auf 13 Ressorts und Rubriken verteilt sich nun der Heftinhalt. Art-Direktor Gunter Schwarzmaier setzt auf knallige Farben wie Gelb und Rot. Das hat wirkt vielleicht ein wenig werblich, aber auch sehr präsent und trendig im 80er-Retro-Look. Die Mischung aus Themen, Tipps und Service wirkt stimmig; inhaltlich würden mehr kreative Ideen das Angebot noch verbessern. Bleibt abzuwarten, wie sich der neue „Prinz“ im Kampf gegen die vielen lokalen Online-Angebote schlägt.

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