Markus Schächter

War für 2008 für Sie eher ein gutes oder eher ein schlechtes Jahr? 2008 war ein schwieriges, insgesamt aber ein gutes Jahr. Wir haben im Programm sehr erfolgreich gearbeitet. Die Fußballeuropameisterschaft und die Olympischen Sommerspiele in Peking waren glänzende Höhepunkte einer hoch professionellen Sportberichterstattung. Wir hatten große Fernsehfilme wie „Die Gustloff“ oder „Das Wunder von […]

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War für 2008 für Sie eher ein gutes oder eher ein schlechtes Jahr?
2008 war ein schwieriges, insgesamt aber ein gutes Jahr. Wir haben im Programm sehr erfolgreich gearbeitet. Die Fußballeuropameisterschaft und die Olympischen Sommerspiele in Peking waren glänzende Höhepunkte einer hoch professionellen Sportberichterstattung. Wir hatten große Fernsehfilme wie „Die Gustloff“ oder „Das Wunder von Berlin“ im Angebot, aber auch viele herausragende Dokumentationen wie zuletzt die zehnteilige Reihe „Die Deutschen“. Ein starker zweiter Platz am Ende dieses Jahres ist ein gutes und verdientes Ergebnis.
Wer waren 2008 die Gewinner im Mediengeschäft?
Wenn Sie nach „Geschäft“ fragen, ist RTL ein Gewinner 2008. Gerhard Zeiler hat unlängst von einem Rekordjahr gesprochen. Aber auch der Axel Springer-Verlag ist trotz des Pin-Debakels nach wie vor gut aufgestellt.
Wer waren die Verlierer?
Pro7/Sat.1 macht zwar weiter Gewinne, verliert aber an Substanz. Der große Verlierer ohne Zweifel ist Premiere. Da genügt ein Blick auf die Entwicklung des Aktienkurses.
Was waren 2008 die größten Überraschungen?
Dass eine zehnteilige Dokumentation über die Geschichte der Deutschen im Schnitt pro Folge mehr als fünf Millionen Zuschauer gefunden hat und dass Banken und Industrie völlig unvorbereitet und konzeptionslos von der Immobilien- und Kreditkrise überrollt wurden.
Was erwarten Sie für 2009?
Ein starkes öffentlich-rechtliches Fernsehen.

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