„Frankfurter Rundschau“, LBB & Kreditkarten: Christstollen ist für Datenskandal verantwortlich

Publishing Zwei hungrige Kurierfahrer lösen einen der größten Datenskandale des Jahres aus und schädigen darüber hinaus noch den Ruf der Berliner Landesbank (LBB) zumindest für die nächsten Monate. Aber von Anfang an: Vergangene Woche sorgte die „Frankfurter Rundschau“ für einen echten Scoop. Die Redaktion hatte ein Packet mit tausenden Kreditkarteninformationen von Kunden der Berliner Landesbank zugespielt […]

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Zwei hungrige Kurierfahrer lösen einen der größten Datenskandale des Jahres aus und schädigen darüber hinaus noch den Ruf der Berliner Landesbank (LBB) zumindest für die nächsten Monate.
Aber von Anfang an: Vergangene Woche sorgte die „Frankfurter Rundschau“ für einen echten Scoop. Die Redaktion hatte ein Packet mit tausenden Kreditkarteninformationen von Kunden der Berliner Landesbank zugespielt – sprich per Kurier geschickt – bekommen. Die Folge: Die Datenschutzbeauftragen riefen eine neue Stufe der Daten-Eskalation aus, der Datenschutz-Unterausschuss des Berliner Abgeordneten Hauses kam am Freitag noch zu einer Sondersitzung zusammen und der Ruf der LBB wurde erstmal stark in Mitleidenschaft gezogen.
 
Die „Frankfurter Neue Presse“ fasst jetzt aber die neusten Ergebnisse der Ermittlungsbeamten zusammen: „Wie die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Freitag berichtete, hatten die Männer ein an die Zeitung adressiertes Paket geöffnet und den darin enthaltenen Christstollen gestohlen. Anschließend klebten sie das Etikett des Stollen-Paketes auf eine von sechs für die LBB bestimmte Sendungen. So erhielt die Zeitung statt des ihr zugedachten Stollens die vertraulichen Datensätze.“
FR-Chefredakteur Uwe Vorkötter ist trotzdem stolz auf seinen – mittlerweile – vermeintlichen Scoop: „Das zeigt, wie schnell man an solch sensible Daten kommen kann“, sagt er gegenüber Spiegel Online. „Wir haben das journalistisch korrekt aufgearbeitet und den Behörden übergeben.“

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