Es kracht in Hefners „Playboy“-Mansion

Eigentlich sollte man denken, dass der „Playboy“ die Zeiten des Internets nicht überleben sollte. Aber die Mutter aller Männer-Magazine lebt noch immer. Wenigsten ein bisschen, genauso wie Gründer Hugh Hefner, inzwischen immerhin 82 Jahre alt. Doch je oller, desto doller auch die privaten Probleme: Zwei Dauer-Freundinnen haben Hefner verlassen, seine Tochter will den Konzern nicht mehr leiten, und seine beiden Teenager-Söhne wollen jetzt sogar das Print-Magazin im Retro-Style ummodeln.

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Eigentlich sollte man denken, dass der „Playboy“ die Zeiten des Internets nicht überleben sollte. Aber die Mutter aller Männer-Magazine lebt noch immer. Wenigsten ein bisschen, genauso wie Gründer Hugh Hefner, inzwischen immerhin 82 Jahre alt. Doch je oller, desto doller auch die privaten Probleme: Zwei Dauer-Freundinnen haben Hefner verlassen, seine Tochter will den Konzern nicht mehr leiten, und seine beiden Teenager-Söhne wollen das Print-Magazin umbauen.   
Hefner hat’s nicht leicht. Zunächst haben ihn vor einigen Wochen zwei seiner drei Dauerfreundinnen verlassen. Grund: trotz Viagra konnte Hugh keine Kinder mehr zeugen. Jetzt ist alles aus mit der „bizarren Vier-Ecks-Beziehung“ mit den Dauerfreundinnen Holly, Kendra und Bridget, die sogar in der TV-Serie „The girls next door“ verfilmt wurde.  

Aber das ist nicht der einzige Verlust, den der Papa aller Bunnies verkraften muß. Denn Tochter Christie Hefner, seit 20 Jahren außerordentlich tüchtige Chefin von Playboy Enterprises, hat gekündigt. Sie hat die „Erotik der Macht“ entdeckt und will in die Politik – zu Barack Obama. Auf ihren Nachfolger wartet eine fast unlösbare Aufgabe: die Auflage vom „Playboy“ ist weltweit rückläufig, die Werbeerlöse fallen dramatisch und das DVD-Geschäft ist praktisch tot. Und der Aktienkurs, vor 10 Jahren noch bei 25 Dollar, liegt heute gerade noch bei 2 Dollar… 
Und dann haben die beiden Hefner-Söhne Marston (18) und Cooper (17) gerade in einem Interview in der Januar-Ausgabe von „GQ“ gesagt, beim Konzept vom „Playboy“ müsse einiges anders werden. Man sollte doch mehr auf „Retro“ setzen und zum Stil der 50ziger Jahre zurückkehren. Hugh Hefner’s teenage sons say Playboy needs new direction, meldet darauf Reuters im ganzen Lande. Und was Hugh genauso hart treffen wird: seine beiden Söhne behaupten weiter, sie stehen nicht auf Blondinnen und auch nicht auf Silikon. Und sie wollen auch keine Orgien im Playboy-Mansion feiern… 
Wenn das mal nicht zu einem gewaltigen Familienkrach führt.

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