Allegra 2.0: Wie ein Comeback bei Springer plötzlich brandaktuell wurde

Die Zeiten, in denen die Einstellung eines Print-Magazins auch gleich das Aus für die ganze Marke bedeutete, sind vorbei. Im Web leben einige tote Titel fidel und erfolgreich weiter. Gute Beispiele dafür sind „Jetzt“ oder „Brigitte Young Miss“. Der Frauen-Klassiker „Allegra“ könnte diese Liste bald erweitern. Erste Web-Gerüchte und Screenshots legen den Verdacht nahe, dass […]

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Die Zeiten, in denen die Einstellung eines Print-Magazins auch gleich das Aus für die ganze Marke bedeutete, sind vorbei. Im Web leben einige tote Titel fidel und erfolgreich weiter. Gute Beispiele dafür sind „Jetzt“ oder „Brigitte Young Miss“. Der Frauen-Klassiker „Allegra“ könnte diese Liste bald erweitern. Erste Web-Gerüchte und Screenshots legen den Verdacht nahe, dass Springer an einem Online-Comeback für ein 2004 eingestelltes Heft bastelt. Auf MEEDIA-Anfrage dementierte ein Verlagssprecher dies jedoch.

Auslöser für die Gerüchte ist eine Webseite, die bis gestern die Startseite einer möglichen neuen Allegra-Homepage beinhaltete. Aufmacher war die Geschichte „Die Trendfrisuren der Profis“. Ansonsten glänzt die Seite noch weitestgehend mit Blindtext.

Mittlerweile ist die Seite weiß. Nur in der linken Ecke steht: „Hier gibt es im Moment nichts zu sehen.“
Der Besitzer der Webseite, auf der die vermeintliche Allegra-Homepage lag, arbeitet bei Axel Springer Mediahouse. Unter dem Dach der Münchner Dependance des Springer-Verlages erscheint unter anderem auch das junge Frauen-Magazin Jolie. Die Rechte an der Marke „Allegra“ liegen noch bei der Axel Springer AG. Dazu wird die Internet-Adresse allegra.de im Moment zu Jolie.de weitergeleitet.

Auf Anfrage von MEEDIA dementierte Springer allerdings: „Allegra.de gehört weiterhin zu uns, es steht derzeit jedoch kein Roll-out bevor. Insofern: Leider keine neue Geschichte …“

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