Nielsen: Werbemarkt trotzt Finanzkrise

Der Werbemarkt in Deutschland ist von der Finanzkrise bislang nicht so sehr betroffen, wie befürchtet. Nach einer aktuellen Studie von Nielsen Media Research betragen die Werbeausgaben für 2008 bis November 19,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Laut dem Hamburger Marktforschungsunternehmen legte vor allem der Einzelhandel zu, allen voran Aldi und Lidl: Die beiden Discounter gaben bis Ende November 29,7 und 28,8 Prozent mehr für Werbung aus, als im selben Zeitraum 2007. Finanzdienstleister liegen bei minus 0,3 Prozent. Die Automobil-Branche verzeichnet einen Rückgang von 8,6 Prozent.

Auch bei den verschiedenen Medien zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Während die Tageszeitungen einen Rückgang um 0,4 Prozent hinnehmen mussten, lag das Minus beim Hörfunk bei 1,3 Prozent. Publikumszeitschriften haben 3,8 Prozent verloren, Kino sogar 4,5 Prozent. Zulegen konnte nur das Fernsehen 5,1 Prozent und Plakatwerbung mit 1,8 Prozent.

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