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Hans-Peter Junker ist neuer „View“-Chef

Das Warten hat ein Ende. Seit dem Weggang von Tom Jacobi im Juli diesen Jahres war die Redaktion kopflos. Jetzt rückt der nach, der zusammen mit Jacobi das Heft entwickelte: Hans-Peter Junker. Der 44-Jährige ist seit vielen Jahren eine feste Größe am Hamburger Baumwall. Zuletzt als Nachrichtenchef beim "stern" und Redaktionsleiter von "View". Bei solch einer Karriere schien ein Chefredakteurs-Posten nur eine Frage der Zeit zu sein. "stern"-Chef Thomas Osterkorn ist mit seiner Wahl mehr als zufrieden.

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Hans-Peter Junker ist ab sofort Chefredakteur des Magazins „View“. Zugleich bleibt er leitender Mitarbeiter der „stern“-Redaktion. In seiner neuen Funktion folgt Junker auf Tom Jacobi, der Ende Juli 2008 als stern-Art Director und VIEW-Chefredakteur ausschied und in die Marketing-Abteilung von Engel & Völkers wechselte. Für die Redaktion ist Junker kein neues Gesicht. Er und Jacobi hatten das Magazin zusammen entwickelt und 2005 gelauncht. Seitdem war der 44-Jährige als Redaktionsleiter für „View“ tätig.

Junker machte schon früh Karriere. Nach seinem Studium an der Deutschen Journalistenschule in München arbeitete er als Reporter, Redakteur und schließlich als stellvertretender Reportage-Chef bei der „Münchner Abendzeitung“. 1992 wurde er Chefreporter bei der Zeitschrift „Bunte“, 1994 Ressortleiter Boulevard bei „Tango“. Seit 1997 ist Junker beim „stern“ tätig – zunächst als stellvertretender Ressortleiter Kultur und Unterhaltung, später als Nachrichtenchef sowie „View“-Redaktionsleiter. Ein Chefredakteurposten für die ehemals rechte Hand von Jacobi war somit nur eine Frage der Zeit.

Feste Größe im Verlag

„stern“-Chefredakteur Thomas Osterkorn, der gleichzeitig als Herausgeber von „View“ fungiert, scheint mit seiner Wahl zufrieden zu sein: „Hans-Peter Junker verkörpert wie kein anderer das Konzept von View. Er denkt in Bildern und Nachrichten. Bei ihm ist das Magazin in besten Händen.“ Der 44-Jährige ist eine feste Größe am Hamburger Baumwall. Lange Zeit hielten sich hartnäckig Gerüchte, dass die „stern“-Chefredaktion die beiden Jacobi-Posten auf zwei Personen verteilen würde.  Am 1. September trat der Schweiz-Amerikaner Donald Schneider seinen Job als Art Director beim Hamburger Magazin an. Mit Junker wurde die Lücke, die Tom Jacobi in Personalunion hinterließ, endgültig geschlossen.

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