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Betriebsrat kritisiert TV-Spielfilm-Entlassungen

Ärger im Hause Burda. Nach der Ankündigung, 25 Redakteure des Fernsehmagazins "TV-Spielfilm" zu entlassen, meldet sich der Betriebsrat der Verlagsgruppe Milchstrasse zu Wort. "Diese Entwicklungen sind ein neuer Tiefpunkt in der Geschichte der einst so ruhmreichen Verlagsgruppe Milchstrasse", empört sich Volkmar Persch, Betriebsratsvorsitzender der Milchstrasse, in einer offenen Stellungnahme.

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Die Kündigungen machen ein Drittel der Gesamtbelegschaft des in Hamburg produzierten TV-Titels aus. Konkret betroffen sind Redakteure der Programm-Service-Redaktion (PSR), die Programmlisten aller großen deutschen Fernsehsender erstellt. Diese Tätigkeit – von der Geschäftsleitung vor kurzem noch als „Herzstück“ und „Rückgrat“ von TV-Spielfilm“ bezeichnet – übernimmt künftig der Nürnberger Dienstleister TVi.
Von den 25 entlassenen Redakteuren werden offenbar vier von der neuen Burda-Gesellschaft P-eleven übernommen, sechs könnten bei TVi – zu schlechteren Konditionen – anheuern. „Nach der Übernahme durch den Burda-Verlag im Jahre 2005 haben als ‚Sparmaßnahme‘ deklarierte Job-Vernichtungen nur noch ein Drittel der ursprünglichen Belegschaft übrig gelassen“, schreibt der Betriebsrat.

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