Sony auf Sparkurs

Der japanische Elektronik-Hersteller setzt den Rotstift an – und zwar drastisch. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen etwa 8000 Vollzeit- und 8000 Teilzeit- und Leiharbeitskräfte entlassen werden. Zudem sind Werksschließungen und geringere Investitionen geplant. So will der Konzern bis 2010 umgerechnet rund eine Milliarde Dollar sparen.

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Das Unternehmen befindet sich in einer „Situation, wie sie Sony noch nie zuvor erlebt hat“, erklärte CEO Howard Stringer in einer internen E-Mail. Die Konzernleitung macht die US-Finanzkrise für die prekäre Lage verantwortlich. Der Hauptabsatzmarkt USA sei eingebrochen. Analysten geben zudem Sonys Produktpolitik als Grund für die Misere an. Im Gegensatz zur Konkurrenz hätte Sony kaum attraktive Produkte für das Weihnachtsgeschäft im Angebot. Für das Ende des Geschäftsjahres im März 2009 hatte das Unternehmen bereits eine Gewinnrückgang von 59 Prozent angekündigt.

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