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„Rasantes Wachstum in Ballungszentren“

Das Social Network Wer-kennt-wen.de geht in den Klick-Charts unbeirrt seinen Weg nach oben. Jetzt ist die in Koblenz gestartete Community erstmals an StudiVZ vorbeigezogen. Wer-kennt-wen.de erreichte im November 4,03 Milliarden Page Impressions, StudiVZ nur 3,91 Milliarden. Trotzdem haben beide Web-Seiten im Vergleich zum Oktober verloren: Wer-kennt-wen gab 3,1 Prozent nach, StudiVZ ganze 8,2 Prozent. Im Gespräch mit MEEDIA erklären die beiden Gründer, wie es dazu kam.

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Sie haben erstmals mehr Page Impressions als der große Konkurrent StudiVZ generiert. Was sagen Sie dazu?
Fabian Jager: Wir freuen uns natürlich sehr über Platz zwei in der IVW-Listung. Das bestätigt den Trend, der sich in den vergangenen Monaten abgezeichnet hat.

Dennoch haben Sie 3,1 Prozent verloren.
Patrick Ohler: Das ist richtig. Wir haben dafür aber eine einfache Erklärung: Der Monat November hat einen Tag weniger als der Oktober. Somit kann man nicht wirklich von Verlusten sprechen.

In welchen Regionen Deutschland wachsen Sie derzeit am schnellsten?
Fabian Jager: Die Nummer eins ist Frankfurt am Main, gefolgt von Mannheim, Köln, Karlsruhe und Berlin. Generell wachsen wir im gesamten Bundesgebiet und in vielen Großstädten und Ballungszentren stark. Daher gewinnen wir inzwischen auch im gesamten Ruhrgebiet zunehmend User. Insgesamt sind derzeit 4,9 Millionen Nutzer Mitglied bei Wer-kennt-wen.de.

Was ist in der nächsten Zeit geplant?
Patrick Ohler: Wir setzen nach wie vor auf virales Wachstum, das nur bei einem funktionierenden System gewährleistet werden kann. Daher steht weiter die technische Stabilität ganz oben auf der Agenda. Zudem wächst unser Team kontinuierlich. Immerhin beschäftigen wir heute bereits 46 Mitarbeiter bei Wer-kennt-wen.de. Und da wir als Community weiter wachsen, müssen wir auch unser Team sukzessive erweitern. Ausserdem denken wir über einen mobilen Service nach, da immer mehr User auch von unterwegs auf Wer-kennt-wen zugreifen.

Wie schaut’s mit der Vermarktung aus?
Fabian Jager: Ganz prima, mit unserem Vermarkter IP-Deutschland haben wir schon sehr schöne Ergebnisse erzielt. Konkrete Zahlen wollen wir aber derzeit noch nicht nennen. Wir haben allerdings eine ganze Reihe Buchungen von größeren Kunden und sind mit dem derzeitigen Stand sehr zufrieden.

Wann ist mit dem Break Even zu rechnen?
Fabian Jager: Dazu können wir derzeit leider noch nichts sagen. Im Augenblick läuft das Geschäft ziemlich gut an. Wir wollen aber keine Vorgaben künstlich in die Welt setzen, sondern in unserem Tempo weitermachen.

Wie verhält sich ihr Gesellschafter RTL. Übt der wegen der insgesamt schwierigen Marktsituation Druck aus?
Patrick Ohler: Nein. Natürlich haben Gesellschafter immer bestimmte Ansprüche, aber RTL lässt uns den Freiraum, den wir brauchen, um die Community weiter voran zu bringen.

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