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Sparkurs für Bertelsmann Stiftung

Bertelsmann, Europas größter Medienkonzern, verordnet seiner Stiftung in Zeiten der Finanzkrise einen harten Sparkurs. Künftig wird die jährliche Dividende deutlich niedriger ausfallen, aus der sich die Stiftung speist. 2009 werden ihr nur noch 70 Millionen Euro als Budget zur Verfügung stehen. Bislang konnte die in Gütersloh ansässige Stiftung jährlich über rund 80 Millionen Euro verfügen. Stiftungschef Gunter Thielen verkündete außerdem einen Einstellungsstopp.

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Frei werdende Stellen würden nicht besetzt, befristete Arbeitsverträge nicht verlängert, teilte der ehemalige Bertelsmann-Chef Thielen mit. Alle 16 Programme sollen aber fortgeführt werden. Die Bertelsmann Stiftung, die als „Denkfabrik“ im Bildungsbereich als ausgesprochen einflussreich gilt, beschäftigt derzeit 285 Vollzeitkräfte. Als Grund für den Sparkurs nannte Thielen die Finanzkrise. Der Bertelsmann-Konzern erwartet für dieses Jahr einen Gewinneinbruch von bis zu zehn Prozent.

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