Börsen-Abgang für Filmfirma Constantin

Der traditionsreiche Filmproduzent und -verleiher Constantin soll von der Börse genommen werden. Das teilte der Großaktionär, die Schweizer Medienfirma Highlight, mit. Highlight besitzt 97,8 Prozent der Constantin-Aktien. Der Name Constantin soll aber weiter existieren. Die Münchner Film- und Sportrechtefirma EM.Sport will sich mit Highlight und Constantin zu einem neuen Medienkonzern zusammenschließen, der Constantin Media heißen soll.

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Das Ende von Constantins Börsen-Karriere gilt als beschlossene Sache: Darüber soll endgültig auf der Hauptversammlung im kommenden Jahr entscheiden werden. Die Constantin Film AG ging 1999 an den Aktienmarkt. Filmproduzent Bernd Eichinger hatte die Münchener Constantin mehr als zwei Jahrzehnte geleitet und Filme wie die „Die unendliche Geschichte“, „Der bewegte Mann“ und „Der Schuh des Manitu“ herausgebracht. Vor kurzem hatte das Studio mit dem RAF-Film „Baader Meinhof Komplex“ für Aufsehen gesorgt.

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