„Focus“ ändert seinen Fokus

Das Nachrichtenmagazin "Focus" will zukünftig stärker auf lange Wirtschaftsgeschichten setzen. Damit will man auf die permanente Kritik und den sinkenden Kioskverkauf reagieren. Der Nutzwert solle dabei zunehmend in den Hintergrund rücken, erklärte Michael Müller, Geschäftsführer beim Focus Magazin Verlag, im turi2-Interview.

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Außerdem wollen die Münchner zukünftig auch auf eigenen Kongressen ihren Lesern näher kommen. So soll ein „Mehrwert für den Leser und neue Umsätze“ geschaffen werden.  Müller geht zudem von einem Minus von 10 bis 20 Prozent aus. Er machte deutlich, dass auch beim „Focus“ gespart wird. Zeitverträge mit Redakteuren wurden nicht verlängert, die Gründung von weiteren „Focus“-Ablegern wurde bis auf Weiteres gestoppt.

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