Deutsche Welle will mehr Geld

Die Deutsche Welle hat für ihre Aufgabenplanung der Jahre 2010 bis 2013 einen Mehrbedarf von 78,2 Millionen veranschlagt. Wie Intendant Erik Bettermann in Berlin erklärte, soll das Geld vor allem für den Ausbau von Angeboten in Russland, Nord- und Südamerika und der arabischen Welt verwendet werden. Die mediale und politische Bedeutung solle forciert werden in einer Welt, in der Stationen wie CNN oder BBC den Ton angeben.

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Die Fachausschüsse des Bundestags befassen sich nun mit der Forderung. Der Auslandssender muss derzeit im Wesentlichen mit den 275 Millionen Euro im Jahr auskommen, die ihm der Deutsche Bundestag aus Steuermitteln zugesteht. Der Auslandssender will in den kommenden Jahren sein Angebot bei Sprache und Inhalten stärker auf bestimmte Weltregionen – Russland, Lateinamerika, Asien und die arabische Welt – ausrichten. Im Fernsehen strebt die Deutsche Welle zwei Kanäle pro Region an, jeweils vorwiegend auf Deutsch und Englisch sowie Fenster in Regionalsprachen. In einem Probelauf soll für Asien 2009 der englischsprachige Programmanteil auf 18 Stunden erhöht werden. Auch für Lateinamerika und Russland sind Testläufe mit Zusatzangeboten auf Spanisch und Russisch geplant.

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